Wen's interessiert:

Mein schulischer und beruflicher Werdegang.

Was machen "Beratende Ingenieure für Elektrotechnik"
Eine kleine Aufklärung für den Laien.

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Mein schulischer und beruflicher Werdegang.

Eigentlich hatte ich während der 8 Jahre Volksschule in Niederelbert nicht allzuviel Interesse am Lernen. Auf' Gymnasium wollte ich schon gar nicht. Während dem Unterricht versank ich oft in Tagträume bei denen ich oft nicht einmal wahrnahm, dass ich angesprochen wurde.
Die ersten Interessen für die Elektrotechnik wurden von meinem Grundschullehrer August Wörsdörfer geweckt. Er machte bereits Anfang der 60er Jahre interessante Experimente mit Strom. Nach der Volksschule kam ich eigentlich per Zufall zur Lehre als Elektroinstallateur, die ich bei der Fa. Zimmermann in Dernbach innerhalb 3,5 Jahren hinter mich brachte. Während dieser Zeit wuchs mein Interesse am Lernen erheblich. So machte ich parallel zur Lehre einen Fernkurs zur Elektrotechnik und einen für die englische Sprache.
Nach der Berufsschule in Siershahn, vorwiegend unter dem Berufsschullehrer Hans-Carl Storto (ich erinnere mich noch gerne an ihen), und der Gesellenprüfung wollte ich dann weitermachen. In Koblenz gab es die Ingenieurschule. Meine Eltern machten sich mit mir auf den Weg dorthin. Ich kann mich noch gut an die Worte meines Vaters im Sekretariat erinnern: "Mein Jung will Ingenieur wern."
Zuerst musste aber noch die Berufsaufbauschule absolviert werden. Das erste Semester an der Ingenieurschule 1969 wurde wegen der in dieser Zeit auf den Ingenieurschulen laufenden Streiks abgebrochen. Danach wurden die Ingenieurschulen in Fachhochschulen umbenannt. 1972 war ich in Koblenz fertig und hatte damit auch die Hochschulreife. Meine Idee war dann auf einer TH weiter zu studieren und wissenschaftlich tätig zu werden.
Im gleichen Jahr fand unsere Hochzeit statt, wir bekamen eine nette Wohnung und ich einen Studienplatz an TH Darmstadt.
So ca. im 3. Semester fand ich den entscheidenden Zettel am Aushang in der Mensa: "Student als Zeichner gesucht." Schnell war ich im gerade gegründeten Ingenieurbüro Steinigeweg eingearbeitet und konnte wegen meiner Vorkenntnisse aus Lehre und FH schnell auch bei der Projektbearbeitung mithelfen.
Nach dem Abschluss an der TH (jetzt TU) 1978 bin ich dort als Beratender Ingenieur fest angestellt.
Die Arbeit ist sehr abwechslungsreich und es macht immer noch Spaß.

 

 

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Was machen eigentlich "Beratende Ingenieure für Elektrotechnik" ?

Kurz gesagt: Bei Bauvorhaben fast das Gleiche wie die Architekten, aber nur für das Gewerk Elektrotechnik.
Wir sind im Planungsteam die Fachplaner und sorgen dafür, dass die Elektroinstallation technisch und wirtschaftlich optimal sowie entsprechend den Wünschen der Bauherrn und den Vorschriften ausgeführt wird.
Dafür wird eine Planung und ein Leistungsverzeichnis (Zusammenstellung bzw. Liste aller erforderlichen Materialien und Arbeiten) erstellt, auf deren Basis in den meisten Fällen eine Ausschreibung (Einholen von Angeboten) durchgeführt wird, um eine Firma zu finden, die unsere Planung in den Bauvorhaben zu möglichst günstigen Bedingungen ausführt. Wir überwachen diese Arbeiten, beraten den Architekten und Bauherrn baubegleitend, wickeln die Abrechnung mit der ausführenden Firma ab und machen die Abnahme.

Diese vorbeschriebenen Grundleistungen werden in den meisten Fällen entsprechend der HOAI (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure) beauftragt und honoriert.
Aber wir sind nicht nur für "simple" Gebäude tätig sondern auch für Krankenhäuser, Geldinstitute, Wasserversorgungsanlagen, Kläranlagen. Industriegebäude, Rechenzentren usw., usw., also eigentlich alle Maßnahmen bei denen auch der elektrische Strom eine Rolle spielt.
Dabei geht es nicht nur um die Steckdose oder das "Strippenziehen". Ohne den elektrischen Strom funktioniert fast nichts mehr. So kümmern wir uns z.B. auch um: Beleuchtung, Blitzschutz, Fernwirktechnik, Gebäudeleittechnik, Telefon- und Sprechanlagen, EDV, Brand- und Einbruchmeldeanlagen, Meß-, Steuer- und Regeltechnik, Prozeßleittechnik, Notstrom- und Energieerzeugungsanlagen usw., usw..

Wer sich für noch mehr Information interessiert kann sich auf unserer Homepage weiter schlau machen: www.steinigeweg.de

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Am 1 Februar 2003 war ich 25 fest angestellt bei S+P (und noch ein paar Jahre zusätzlich als Student vorher). Ich durfte selbst keine Feier veranstalten. Mein Chef Dieter bestand darauf, dass diese Feier vom Büro (also er) übernommen wird.
Es war eine schöne Feier. Vielen Dank.
Ich weiß das sehr zu schätzen. Es gibt auch Bekannte, die nach 25 Jahren in der gleichen Firma sich "nicht mal über einen Händedruck freuen konnten"
Vielen Dank auch an die lieben (böse gibt es keine) Mitarbeiter.
Hier ein paar Fotos dieser Feier.


Meine verrückten Töchterchen waren auch dabei.

Die Festtafel

 

Mein Chef Dieter, musikalisch tätig.

 


Das ist die Grundsteinlegung des neuen Justizgebäudes in Darmstadt am Mathildenplatz am 19.Sept. 2003.
Wir sind dort mit der Elektroplanung beauftragt.
Wer einigermaßen politisch bewandert ist, müsste mindestens 4 Prominente erkennen (ich hätte nur 4 geschafft).
Nachfolgendes Foto: Ein etwas anderes Foto von der Baustelle am gleichen Tag.

 

2009: Als Nachunternehmer für Krebs und Kiefer in Darmstadt ist unser Büro mit der Elektroplanung der 3.-größten Moschee
der Erde mit dem höchsten Minarett (ca. 250m) der Erde beauftragt.
Die Simulation der Architekten KSP Frankfurt zeigt, wie das Projekt einmal aussehen soll.

Die folgenden Fotos zeigen aus dem Hotelzimmer im Hotel Aurassi in Algier den Golf von Algier bei Nacht, bei Tag mit dem
geplanten Minarett im Hintergrund (etwa maßstäblich simuliert), das Hotel Aurassi, das sozusagen als riesen Klotz
über der Altstadt von Algier schwebt. In der Altstadt gibt es schöne Gebäude aus der französischen Kolonialzeit,
die leider oft mit Wäsche und Satellitenschüsseln verunziert sind und bei denen teilweise eine Sanierung dringend
erforderlich wäre
Zuletzt ein glühender Sonnenaufgang über dem Golf von Algier.


Hier im Internet weitere Informationen zu diesem Projekt, z.B. : N24 oder KSP oder FAZ oder KuK

Hier der Verweis zum Bauplatz in Google maps

 

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