ESOTHERIK-MYSTIK-SPIRITISMUS-RELIGION-JENSEITIGES
oder
unsere begrenzte Wahrnehmung und Winzigkeit im All 

Meine Gedanken zu einem Thema, was wohl am meisten umstritten ist
(wird je nach Gefühlslage ergänzt und angepasst):

Die meisten Mitbürger haben zum Thema Esoterik, Spiritualität usw. nur ein müdes Lächeln übrig. Für diese ist es nicht nachvollziehbar, daß "intelligente" Menschen sich mit sowas befassen. Zwei Beispiel dazu aus meinem Leben:
Ein früher guter Bekannter bemerkte nach einer Diskussion zu diesem Thema: "Ich kann nicht verstehen, daß du, als Elektroingenieur, an sowas glaubst" oder von einem - ebenfalls zu diesem Thema Interessierten - Technischen Leiter, mit dem ich beruflich zu tun hatte: "Sagen Sie bitte niemandem, daß ich mich damit befasse. Ich werden dann nicht mehr ernst genommen."
Die Meisten, denen etwas nicht Erklärbares begegnet, werden sich sehr gut überlegen, ob sie anderen davon erzählen.

 

Meine Grundeinstellung:

Ich bin sicher, daß nicht nur im Universum, sondern auch hier auf unserer Erde und in unserer unmittelbaren Umgebung unendlich viel mehr existiert als wir mit unseren beschränkten Sinnen wahrnehmen können. Dazu gehört z.B. auch eine Existenz nach dem Tode. Nur dieses Andere oder Jenseitige liegt so unendlich weit außerhalb unseres Vorstellungsvermögens, daß es müßig ist, sich darüber weiter den Kopf zu zerbrechen oder gar irgendwelche Regeln aufzustellen.

Wenn überhaupt eine Regel, dann vielleicht nur soviel, daß man sich in diesem irdischen und sehr eingeschränktem Leben bewußt sein sollte, daß dieses Leben mit all seinen Mühseligkeiten bei weitem nicht alles ist. Ich denke, daß je bewußter dieser Gedanke ist, um so leichter es sich leben läßt.

 
Kommentare und Meinungen, die zu Vorbeschriebenem eingingen:
Null ist nichts und unendlich ist alles. Aber in der Mathematik operative Größen. -- Oder nur ein Modell, um das Unfaßbare zu erklären? Auf jeden Fall läßt es doch die starke Beschränktheit des Geistes vermuten. - und das ist notwendig und hinreichend für den Beweis, daß es viel mehr gibt, als wir Menschen jemals finden können.
Der Urknall ist Quatsch. Untertassen sind wahrscheinlicher. Aber der Glaube ist notwendig, nur er kann uns helfen.

D.S.
 

In unserem Urlaub 2001 habe ich von Paul Brunton "Die Weisheit des Überselbst" gelesen. Hier aus der Fülle der beeindruckenden Texte (für mich) einige Auszüge mit denen ich mich gut identifizieren kann:

Der Mensch fügt jede Erfahrung in die Form seiner bestehenden Ideen. Er kommt selten darauf, daß diese so mangelhaft und beschränkt ist, daß er nur dann herausfinden kann, was seine Erfahrung wirklich bedeutet, wenn er über diese Schablone hinausgeht.

Wir wissen nur, was die Sinne uns sagen. Unsere Erfahrung ist rein durch sie bedingt. Deshalb gelangen wir nie zu der absoluten Wahrheit über die Dinge, sondern nur zu der Art, wie sie auf unsere Sinne wirken.

Der dunkle Stempel der Sterblichkeit ist allen Körpern aufgedrückt, ob denen von kriechenden Würmern oder von mächtigen Potentaten. Von den hohen Himalayagebirgen bis zum niedrigen Bett des Ozean, von der einfachen Zelle bis zum stolzen, daherstolzierenden Menschen, sind alle diesem gottverordneten endlosen Prozeß von Geburt, Verfall, Auflösung und Tod unterworfen. Es gibt kein Entkommen aus diesem Fluß, der sowohl das erste wie auch das letzte Merkmal allen Daseins ist . Ob es eine Menschenrasse ist oder ein Bergrücken . Jedes geformte Ding erhebt sich zum Sein, nur um diesem eisernen Gesetz seines eigenen Werdens zum Opfer zu fallen.

Nichts in der Welt vergeht und der Tod ist nicht die Vernichtung, sondern nur die Veränderung und Umformung der Dinge (altes ägyptisches Papyrus).

Daß es einen Tod gibt, ist nur eine einseitige Halbwahrheit. Denn er leitet seinen Sinn Sinn nur von der Anwesenheit des Lebens her. Und das Leben ist gleich sinnlos, wenn es nicht zusammen mit seinem Zwilling genommen wird.

Der Tod erinnert den Menschen, daß physisches Wohlergehen allein niemals genügen kann, wie er ihn befreit, wenn die physischen Lasten sich als zu schwer erweisen..

 

Aus dem Sonderheft GEO WISSEN "Erkenntnis-Weisheit-Spiritualität":

Das Bewusstsein, das die Frage nach dem Sinn des Lebens stellt, ist nicht das Bewusstsein, was die Antwort verstehen würde. (Arthur Deikmann, Psychologe)

 
Gedanken zur Hirnforschung
Anlass: PM 11/05, Artikel "Wie entstehen unsere Gedanken und Gefühle?"

Die Hirnforscher melden immer öfter, dass sie in der Lage sind wieder einige mehr Funktionen des Gehirns erklären zu können und dem Endziel alles zu erklären immer näher kommen.

Um meinen Standpunkt dazu darzustellen, folgende Geschichte:
Einem Ureinwohner fern ab von jeglicher technischer Zivilisation setzt man einen Fernseher in einem von der Umwelt abgeschlossenen Raum vor. Dieser Ureinwohner hat keine andere Möglichkeit, als zu glauben, dass alles das was er sieht auch in dieser Kiste erzeugt wird. Er will entdecken wie das funktioniert und macht sich an den verschiedenen Einbauteilen zu schaffen (er hat alles Werkzeug zur Verfügung). Er meldet ein Erfolgserlebnis nach dem anderen. Er weiß bald welche Teile den Ton erzeugen, welche für die Farben zuständig sind, die Schärfe, Lautstärke, durch was Bild oder Ton gestört werden usw. Nach einiger Zeit wird er wohl allen Bauteilen eine Funktion zuordnen können und denkt, dass er kurz davor ist, auch festzustellen wie die Geschichten und Figuren selbst in dieser Kiste produziert werden.


Ich bin der Meinung, bzw. davon überzeugt, dass unser Gehirn im Wesentlichen ein Sender/Empfänger ist und mit einem zentralen Etwas über uns unbekannte Kommunikationsmittel verbunden ist. Vielleicht wird die Wissenschaft irgendwann diese Phänomene entdecken - spätestens, wenn sie bei der Entschlüsselung des Gehirn mit der konventionellen Methode endgültig gescheitert ist.
Lassen wir die Religionen mal ausser acht, dann gibt es schon wissenschaftliche Ansätze in diese Richtung. Siehe z.B. Rupert Sheldrake und sein morphogenetische Feld.
 

Links:

Interessantes dazu auch im Zusammenhang mit Voodoo
Jahrhunderträtsel von Sibirien
 Phänomen Kornkreise
 und eine Zeitschrift "Esotera" zu diesem Thema
und die Kritiker für alles was nicht zur Standardwissenschaft gehört
 
Die Andromeda-Galaxie M41, unser "Nachbar" in diesem Universum. Aber wirklich Nachbar? Sie ist ca. 2,5 Mio. Lichtjahre von uns entfernt. Wer kann sich das noch vorstellen? Reden wir gar nicht von der bist jetzt mit technischen Mitteln gemessenen Entfernung bis zum Rand unseres Universums oder der Unendlichkeit.
Die Wissenschaft geht davon aus (sonst stimmen die Formeln wohl nicht) dass wir in unserem Universum nur 10% der tatsächlich vorhandenen Materie sehen. Mit allen unseren technischen Mittel sind wir nicht in der Lage diese 90% zu erfassen. Aber angeblich wissen wir exakt was Bruchteile von Sekunden nach dem "Urknall" passiert ist. Wissenschaftler reden von Paralleluniversen, unerklärlichen verschränkten Quantenteilchen, Licht was gleichzeitig Teilchen und Strahlung ist und vielen andern noch wohl lange nicht oder nie erklärten Phänomenen. Alles Hinweise darauf, dass sich in unserer Welt unendlich mehr abspielt als wir jemals (jedenfalls nicht in unserem jetzigen Existenz) erfahren oder gar verstehen können.