Viele denken sicher, dass Rohrbach seine Namen vom gleichnamigen Bach erhalten hat.
Dem ist wohl nicht so. Der Name hat wohl seinen Ursprung von einem Ritter namens
Hartmundus von Rohrbach (1292
)

Brunnenkammer Jan. 2007


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Freund Roland hat noch zu Zeiten seiner Amtstätigkeit im Ortsbeirat vorgeschlagen, die Rohrbachquelle zu fassen ( siehe Beispiel Darmbachquelle)
der jetzige Ortsbeirat, dem er leider nicht mehr angehört, hat ihn aber als "Kümmerer" zu diesem Thema bestimmt

Mit den ortsansässigen Fachleuten versucht er, die Lage der Quelle zu orten.

Links der alte Zugang zu einem in unmittelbarer Nähe gelegenen Wasserbehälter. Wird er von der Rohrbachquelle gespeist? Ist der Überlauf zumindest ein Teil des Rohrbachs?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier zur Orientierung eine Google Luftaufnahme


Januar 2007:
Mit Hilfe der Förster aus 2 Generationen (vorn Herr Döring, hinten Herr Heid) versucht Roland die Lage zu erkunden.

Hier ein Blick in Herrn Dörings historische Karte.

Altförster Heid versucht es mit der Wünschelrute
.

... und nach jeder Radtour folgt eine Inspektion an der Quelle, Hier Rolands Testdamm.

Beispiel einer Quellfassung:

Die Darmquelle (oder Darmbachquelle?)


Am 14. April 2007 kommt ein neuer Fachmann hinzu: Herr Seeger, Wasser- und Tiefbauing. im Ruhestand.
Mit seiner fachkundigen Hilfe werden die Wasserstände ausnivelliert.

Im Hintergrund wird mit der Feuerwehr (H.Nitsche und H, Heckel) beraten, wie das alte Brunnenhaus leer gepumpt und entschlammt werden kann, um die abgehenden Rohrleitungen inspizieren zu können.


Von diesem Schacht läuft das Wasser in das Brunnenhaus am Weg.

... das ist Millimeterarbeit...

 

 
Auch ich darf mal die Messlatte halten.
   

und hier die Skizze von Herrn Seeger mit den Messergebnissen
am 28.04.2007: Die Feuerwehr im Einsatz. Die Brunnenkammer soll vom Schlamm befreit werden, damit die Ablaufrohre frei sind.
 

Die Bemühungen im Schlamm brachten nicht den gewünschten Erfolg.

Der Schlamm sitzt sei Jahrzehnten fest und verstopftt die Rohre.


Am 28.11.2007 ein weiterer Versuch mit dem THW Wembach, der sich im Rahmen einer Übung noch einmal an den Schlamm wagt.

Es herrscht angesichts des fest sitzenden Schlamms einige Ratlosigkeit.

Ein Blick in die verschlammte Brunnenstube

Damit der Quellauslauf nicht so tief lieg, muss entgegen früheren Planungen das Bauwerk ca. 60m weiter nach unten in den Rohbachgraben verlegt werden, wie es hier die Skizze von Herrn Seeger zeigt.
Am 08.09.2008 kann Roland mit Hilfe von Herrn Pra und seinem historischen Bagger das alte Ablaufrohr frei legen (weitere Fotos).
Danach wird er die Feuerwehr noch einmal bitten, dieses Rohr frei zu spülen.
So sah die Quellkammer am 10. Oktober 08 aus, kurz vor dem Einsatz der Feuerwehr.
Hier die Rohrbacher Feuerwehr im Einsatz. Es soll wiederholt versucht werden, das Ablaufrohr der Quellkammer frei zu spülen.
"Wasser marsch"
Herr Seeger beobachtet die Aktivitäten kritisch.
(Fotos vom Feuerwehreinsatz: Roland M.)

24.04.2009:
Der "Kümmerer" legt selbst Hand an. Der bis zu 30 Jahre alte Restschlamm in der Brunnenkammer muss raus. Der Zulauf vom Brunnenschacht wird mit einem Ball verschlossen.

Jetzt ist die alte Technik wieder gut zu erkennen.

Im Mai 2009 war auch der städtische Bauhof an der Rohrbachquelle aktiv. Das Quellwasser kann jetzt ungehindert und klar auslaufen.
Allerdings einige Meter weiter unten als geplant.

Jetzt fehlt nur noch das Bauwerk.

Einweihung der Fassung der Rohrbachquelle beim Grenzgang am 11. Okt. 2009

Von links nach rechts:

Wilhelm Döring der Grenzgangführer,
Roland der Quellenkümmerer,
Ortsvorsteher
Peter Kreutz,
Bügermeister
Werner Schuchmann, der trotz Modauer Kerb Zeit für Rohbacher Wasser hatte.

Der glückliche Kümmerer.

Weitere Fotos und welche vom Grenzgang gibt es hier.
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