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Die
Vagabunden |
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Die Ausrüstung war im Vergleich zu heute geradezu erbärmlich. Wir hatten einen kleinen Verstärker mit ca. 100 W für Orgel und Gesang; Trompeten und Saxophon kamen ohne Elektronik aus. Erst einige Zeit später kamen 2 Gitarren und entsprechende größerer Verstärker hinzu. Mitte 1972 verließ ich die Gruppe wegen meines Studiums in Darmstadt. Wir haben uns all die Jahre danach immer wieder mal getroffen. Zum Feiern und zum Musizieren. Schon während der ersten Jahre und die ganze Zeit danach war unser Freund Reinhard immer dabei. Im Dezember 98 haben wir noch einmal gemeinsam mit Reinhard geprobt und hatten am 2. Weihnachten 1998 (nach genau 30 Jahren seit dem ersten öffentlichen Auftritt) einen tollen Tanzabend im Elberthalle (siehe unten den Artikel aus der Rheinzeitung). Am 9. Juni 2001 spielten wir das letzte mal in Ettersdorf. ...und das allerletzte mal bei Ewalds 50. Geburtstag. Vielen Dank an die Wirgeser. Es gab keine Beschwerden, obwohl wir bis 1:00h in der Nacht im Freien unsere Songs über Wirges schallen ließen. |
Von dieser Stelle noch einmal herzlichen
Dank an unseren Fans und Gäste.
Auch die kurze Zeit als "alte Vagabunden" hat mit euch viel Spaß
gemacht.

In der Scheune in Hör
Grenzhausen so ca. 1969 ?
Das war wohl so ca. 1970
im "Haus Seeblick" bei Hahn (im Westerwald)
Und für
unsere Gäste, die sich noch einmal akustisch an die Zeiten Ihrer Jugend
erinnern wollen unten
ein paar vertraute Klänge aus vergangen Zeiten. Vielleicht werden auch
wieder die angenehmen Gefühle
wach vom eng umschlungen Tanz, etwas benebelt vom Bier und akustisch eingewickelt
in die Klänge
der Vagabunden.
Hier
kann eine kleine Hörprobe von 1973 von ca. 3 min herunter geladen werden
(ca. 3MB mp3-Datei).
oder einzeln und schnell ein paar Tackte aus:
Weine nicht kleine Sonja,
Shalala I need you,
Wunderland bei Nacht,
Hellow Josephine,
Mexico City

Das war 1973 in Gackenbach
im Saal Schlosser bei den Aufnahmen. Christoph, mein Nachfolger ist schon
dabei.
Das aktuellste Gruppenfoto bei Ewald's 50. Geburtstag Juni 2001

Nachtwanderung am 31.03.03 zwischen Winden und Hübingen
Und hier noch einmal der Text:
Rhein
Zeitung 26.12.1998
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Die 500 Gäste in der Niedereiberter
Elberthalle hielt es nicht mehr auf den Sitzen, als die Schlagerband
"Die Vagabunden" nach 30 Jahren wieder eine Westerwälder Bühne
enterte. Die unvergessene, vierköpfige Gruppe, die mit einem Gastschlagzeuger
auftrat, erfreut sich in der Region großer Beliebtheit. Foto:
Oliver Keutzer Die Vagabunden
ließen es krachen Tolles Comeback nach exakt 30 Jahren ‑ Die "erste
Wäller Boy‑Group" erhielt stehende Ovationen |
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Legenden haben eine positive
Eigenschaft ‑ sie überdauern die Zeit. In Niederelbert meldete
sich am zweiten Weihnachtstag eine Handvoll Wäller Musiker zurück, die
schon vor 30 Jahren für prallvolle Säle und Bombenstimmung sorgte: Die
Vagabunden. Von 0liver Keutzer NIEDERELBERT Schon
beim Einmarsch der Band brach frenetischer ‑ Jubel aus, unter
standing ovations betraten die " Vagabunden " die Bühne, auf
den Tag genau 30 Jahre nach ihrem letzten Konzert in der Region (Anmerkung
Werner: 30 Jahre nach dem ersten Auftritt). Rund 500 Fans und Tanzmusikfreunde ließen die EIberthalle in Niederelbert fast aus den Nähten platzen, viele der Gäste schwärmen schon Jahrzehnte für die Westerwälder Musiker. " 1968 hab' ich die Jungs das erste Mal spielen gehört", berichtet einer. "Wir sind früher überall hin gefahren, wo die Band aufgetreten ist ", erzählt ein anderer. "Als wir 1968 in Elgendorf
auf der Bühne standen, waren wir etwa 20 Jahre alt“(Anmerkung
Werner 16 bis 18),
schmunzelt Saxophonist Werner Ferdinand. Die Vagabunden können also
nach Fug und Recht als erste "Wäller BoyGroup" bezeichnet
werden. Daß sie aber bis heute nichts von ihrem Können verlernt haben,
machten sie gleich zu Beginn klar: Hits wie " Susanna" oder
"Let's dance" schlugen ein wie Bomben: Bereits nach zwei Titeln
traten sich die Tanzpaare gegenseitig auf die Füße, weil nicht genug
Platz vorhanden war (Anmerkung Werner:
Es tanzten halt viele). Für die einen Jugendidole, für die anderen noch heute
Kult, so ließe sich das Verhältnis der Fans zu " ihren ` Vagabunden
beschreiben. Scheinbar jeder der Anwesenden wußte Geschichten über die
Band zu erzählen, ein Beweis dafür, welchen Stellenwert die Schlagermusiker
in den 60er und 70er Jahren in der Region besaßen. Ihr Repertoire setzte sich aus selbst komponierten
und nachgespielten Schlagern zusammen und wurde nach Mitternacht noch um eine "Best of“"‑Runde
erweitert. Die Gäste durften per Stimmzettel ihren Lieblingshit wählen.
Danach wurde weiter getanzt bis gegen 2 Uhr morgens (Anmerkung
Werner: bis 3 Uhr). |
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